Steckenpalme (Rhapis excelsa)

Die Rhapis excelsa ist eine Palmenart, deren Stiele dichte Büschel bilden, an deren Ende sich fächerförmige, glänzend grüne, stumpfe Blätter befinden. Die Wedel wachsen aus faserartigen braunen Stielen, die sich aufrecht entwickeln.

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Für gewöhnlich wird diese Pflanze im Haus gehalten, da sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen gedeiht und nur langsam wächst - sie wird pro Jahr weniger als 30 cm größer. Die Steckenpalme verleiht ihrer Umgebung einen üppigen und exotischen Charakter und ist ein Muss für jede Pflanzensammlung. 

Weitere Namen

Die Steckenpalme stammt aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceen) und trägt mehrere Namen, darunter:

  • Bambuspalme
  • Steckenpalme
  • Rutenpalmer

Die verschiedenen Arten der Steckenpalme

Diese Pflanze hat etliche Arten, wobei die männlichen und weiblichen Pflanzen voneinander getrennt sind. Einige dieser Arten sind:

  • Die Rhapis excelsa ‚Koban‘ besitzt breite Blätter, die nach außen gerichtet sind.
  • Die Rhapis excelsa ‚Daruma‘ verfügt über schmale Blätter und wächst aufrecht.
  • Die Rhapis excelsa ‚Tenzan‘ mit ihren schnellwachsenden und leicht gekräuselten Blättern.
  • Die Rhapis excelsa ‚Kodaruma‘ ist eine kleinwüchsige Sorte, die sehr langsam wächst.
  • Die Rhapis excelsa ‚Zuikonishiki‘ hat grüne und weiß gestreifte Blätter.

Herkunft der Steckenpalme

Die Steckenpalme stammt ursprünglich aus Ostasien und kommt u.a. in China, Japan und Vietnam vor. Man findet die Steckenpalme in Wäldern, Flusstälern und an Berghängen. Sie fiel zuerst in japanischen Palästen auf, bevor sie in den 1770er und 1850er Jahren nach Europa und Amerika exportiert wurde.

Wie man die Steckenpalme pflegt

Gießen

Die Steckenpalme hat einen durchschnittlichen Wasserbedarf und ist verträglich gegenüber Trockenheit, sobald sie sich einmal etabliert hat. Im Frühling und Sommer müssen Sie die Pflanze mit Wasser versorgen, sobald Sie merken, dass die obersten 30 Zentimeter der Erde trocken sind. Der Grund dafür ist, dass die Pflanze in diesen Zeiten des Jahres am meisten wächst. Im Herbst und Winter sollte die Steckenpalme nur dann gegossen werden, wenn Sie den Eindruck haben, dass die obersten 60 Zentimeter der Erde trocken sind.

Standort

Die Steckenpalme sollte an einem Fenster platziert werden, wo kein direktes Sonnenlicht hingelangt. Wenn die Pflanze viel Schatten ausgesetzt ist, wird die Farbe ihrer Blätter umso dunkler. 

Die Steckenpalme fühlt sich bei einer Raumtemperatur von 16°C-28°C am wohlsten und benötigt eine Luftfeuchtigkeit von 50% oder mehr. Durch regelmäßiges Besprühen mit Wasser oder das Aufstellen einer Kieselsteinschale kann die benötigte Luftfeuchtigkeit erreicht werden.

Die Blätter verfärben sich braun, sobald die Steckenpalme nicht ausreichend mit Wasser und Licht versorgt wird oder eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese Pflanze kommt mit kalten Temperaturen unter 15°C nicht zurecht und sollte sich nie in unmittelbarer Nähe von kalter Zugluft und Heizungsschächten befinden.

Pflanzenernährung

Die Steckenpalme sollte in ihrer Wachstumsperiode mit einem flüssigen Dünger für Zimmerpflanzen versorgt werden, der auf die Hälfte der Stärke verdünnt ist. Wenn sich die Palmwedel gelb verfärben, müssen Sie eventuell etwas mehr Dünger verabreichen.

Falls die Pflanze zu viel Dünger oder Wasser bekommt, färben sich die Blattspitzen schwarz.

Luftreinigung

Diese Pflanze kann Substanzen wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen, Benzol und Ammoniak aus der Luft entfernen. 

Giftigkeit

Die Steckenpalme ist ungiftig und kann ohne Bedenken konsumiert werden. 

Vermehrung der Steckenpalme

Es ist nicht zu empfehlen, die Steckenpalme zu vermehren, da es ca. 7 Jahre dauern kann, bis sie die ungefähre Größe erreicht, die Sie üblicherweise in Gärtnereien hat. Sie können jedoch versuchen, die Pflanze durch Teilung der Wurzeln zu vermehren, da die Steckenpalme über so viele Wurzeln verfügt, dass es einen Versuch wert ist.