Rhipsalis (Korallenkaktus) vermehren

Der Rhipsalis – auch Korallenkaktus genannt – ist ein stachelloser Kaktus mit einer außergewöhnlichen Form. Genauso wie die Pflege ist auch das Vermehren sehr einfach. Du brauchst fast nichts – nur ein bisschen Geduld. Denn das Wachstum lässt sich gerne etwas Zeit, aber es lohnt sich.

Du willst deinen Rhipsalis selbst vermehren? So klappt’s in vier einfachen Schritten.

Was du brauchst

  • Einen gesunden Rhipsalis
  • Ein scharfes Messer oder eine Schere
  • Alkohol oder Desinfektionsmittel
  • Einen Topf mit Kakteenerde
  • Optional: Bewurzelungspulver

Rhipsalis in 4 Schritten vermehren

1. Werkzeug reinigen

Wasch dein Messer oder deine Schere mit heißem Wasser. Danach mit Alkohol oder Desinfektionsmittel desinfizieren. So schützt du die Pflanze vor Keimen und Krankheiten.

2. Stecklinge schneiden

Schneide einen oder mehrere Triebe vom Rhipsalis ab. Jeder Steckling sollte mindestens zehn Zentimeter lang sein.

Hat deine Rhipsalis flache oder breite Glieder? Dann kannst du sie in mehrere Stücke teilen und daraus mehrere Stecklinge machen.

3. Stecklinge ins Wasser stellen

Lege die Stecklinge an einen trockenen Ort und lass sie mindestens drei Tage ruhen. Die Schnittstelle muss antrocknen, bevor du sie einpflanzt – das verhindert Fäulnis und unterstützt die Wurzelbildung.

4. Pflege der Stecklinge

Setz die Stecklinge in Kakteenerde. Gieße nur ganz leicht und warte dann, bis die Erde komplett trocken ist, bevor du erneut gießt.

Nach etwa einem Monat haben sich die ersten Wurzeln gebildet. Du kannst das prüfen, indem du den Steckling leicht wackelst. Hält er fest im Topf, ist alles gut – und mit etwas Glück zeigt sich schon das erste neue Wachstum.

Tipps zum Vermehren eines Rhipsalis

  • Beste Zeit: Frühling oder Sommer
  • Licht: hell, aber kein direktes Sonnenlicht
  • Wasser: nur gießen, wenn die Erde völlig trocken ist
  • Länge: Stecklinge sollten mindestens 10 cm lang sein
  • Geduld: das Wachstum ist langsam – gib der Pflanze Zeit

Häufige Frage

Muss ich die Schnittstelle wirklich erst trocknen lassen?

Ja, unbedingt. Dadurch verhinderst du Fäulnis und gibst dem Steckling die besten Chancen, Wurzeln zu bilden.

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Diese Tipps basieren auf unserer eigenen Erfahrung. Wir teilen nur Methoden, die wir in unserer Gärtnerei selbst getestet haben und die auch für Anfänger geeignet sind.

Möchtest du mehr über das Vermehren lernen? Sieh dir auch unsere anderen Stecklingsblogs mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen an.

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