Aglaonema (Kolbenfaden)

Die Aglaonema ist eine fröhliche Pflanze, die Ihrem Wohnzimmer oder Büro Persönlichkeit und Einzigartigkeit verleiht. Es handelt sich um eine pflegeleichte Pflanze, die sich ideal für den europäischen Innenraum eignet und ohne viel Sonnenlicht auskommt.

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    Aglaonema Silver Bay
    60 cm Ø24 cm
    40,95 € 37,57 €
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    Aglaonema Crete
    25 cm Ø12 cm
    26,45 € 24,27 €
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    Aglaonema Maria
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    Aglaonema Maria & Crete
    25 cm Ø12 cm
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    Alles über der Aglaonema

    Die wunderschöne, farbenfrohe Aglaonema – mit ihren schmalen und bunt glänzenden Blättern, die sich an kurzen Stielen befinden – wird Ihre Innenräume mit einer dekorativen Lebendigkeit erfüllen. Diese pflegeleichte Zimmerpflanze fühlt sich an den verschiedensten Standorten wohl und eignet sich ideal für vergessliche Pflanzenliebhaber. 

    Diese Pflanze kommt ursprünglich aus Asien und wird Ihrer Sammlung einen Hauch von Exotik verleihen, ohne dabei den Anspruch einer besonderen Pflege zu erheben. Diese Pflanze wird seit Jahrhunderten in Asien angebaut und soll angeblich Glück bringen. Sie benötigt lediglich etwas Licht, Dünger, Luftfeuchtigkeit und Wasser, um leicht zu gedeihen. In diesem Pflanzen-Guide erhalten Sie alle notwendigen Informationen, um Ihre Aglaonema entsprechend pflegen zu können.

    Weitere Namen

    Diese Pflanze ist im Allgemeinen als Kolbenfaden bekannt und kommt ursprünglich aus den asiatischen Tropenwäldern.

    Die verschiedenen Arten der Aglaonema

    Es gibt ungefähr 22 verschiedene Arten dieser Pflanze. Zu den beliebtesten zählen:

    • Aglaonema Cutlass
    • Aglaonema IndoPrincess
    • Aglaonema Pink Dalmatian
    • Aglaonema Pink Splash
    • Rote Aglaonema 
    • Aglaonema Silver Bay
    • Aglaonema Spring Snow

    Herkunft der Aglaonema

    Diese Pflanze kommt ursprünglich aus Südostasien und Neuguinea und ist dort in den tropischen und subtropischen Wäldern heimisch. Dadurch dass es sich hier um ein Aronstabgewächs der Araceae handelt, kann sich diese Pflanze sehr gut an europäische Temperaturen anpassen und bereits mit wenig Sonnenlicht optimal gedeihen.

    Pflege der Aglaonema

    Falls Sie bei der Pflege Ihrer Zimmerpflanzen eher etwas nachlässig sind, dann handelt es sich bei dem Kolbenfaden um die ideale Pflanze für Ihr Zuhause oder Büro. Sie wächst nicht nur langsam, sondern benötigt auch nicht viel Pflege, wodurch Sie weder die Lichtverhältnisse noch die Raumtemperatur anpassen müssen, um die optimalen Bedingungen für sie zu schaffen.

    Gießen

    Bevor Sie Ihre Aglaonema gießen, sollten Sie zunächst mit dem Finger überprüfen, ob die Erde noch feucht ist, oder eine Sonde verwenden und die Erde belüften, damit sie atmen und die Feuchtigkeit freisetzen kann. Ein gewisses Maß an Feuchtigkeit in der Erde ist beim Gießen dieser Pflanze erforderlich, denn wenn sich Ihre Zimmerpflanze an einem hellen Standort befindet, muss sie gegossen werden, sobald die Erde bis zur Wurzel halb trocken ist.

    Falls sich Ihre Pflanze jedoch an einem Ort befindet, wo sie nur wenig Licht ausgesetzt ist, dann sollten Sie mit dem Gießen warten, bis die Erde vollständig trocken ist. Bei größeren Aglaonema-Pflanzen sammelt sich Feuchtigkeit am Boden des Topfes, was Sie vor dem Gießen berücksichtigen sollten, da eine Überwässerung dazu führen kann, dass sich Wurzelfäule bildet und die Blätter und Stängel gelb und matschig werden. Lassen Sie in diesem Fall die Erde vollständig austrocknen, bevor Sie die Pflanze erneut gießen.

    Standort

    Der Kolbenfaden passt sich problemlos an unterschiedliche Lichtverhältnisse an und kann sowohl an dunklen als auch hellen Standorten platziert werden. Die Blätter können bei direkter Sonneneinstrahlung verbrennen, daher sollte sich diese Zimmerpflanze wenige Meter vom Fenster in indirektem Sonnenlicht befinden. Einige Arten dieser Pflanze können mit noch weniger Licht und sogar Neonlicht auskommen, während buntlaubige Arten dieser Pflanze eventuell etwas mehr Licht benötigen. 

    Pflanzenernährung

    Aglaonema benötigt keine spezifische Blumenerde, solange diese gut drainiert und leicht säurehaltig ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um Erde handeln, die mit Torf und Sand sowie etwas Holzkohle angereichert ist.

    Falls Ihre Erde zu viel Wasser einbehält, sollten Sie sie mit Sand oder Perlit mischen und sich vergewissern, dass der ausgewählte Topf ausreichend Abflusslöcher besitzt. Zweimal im Jahr – immer zu Beginn der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer – sollten Sie Ihre Pflanze mit langsam freisetzenden Pellets oder Flüssigdünger versorgen, damit diese auch gesund bleibt. Düngemittel sollten nicht zu trockener Erde hinzugegeben werden und es empfiehlt sich den Dünger auf die Hälfte der vorgegebenen Menge zu verdünnen, um die besten Resultate zu erzielen.

    Luftfeuchtigkeit

    Diese Pflanze bevorzugt ein warmes und feuchtes Umfeld über 18°C, da sie in kalten Umgebungen nicht gedeihen kann. Indem Sie Ihre Pflanze regelmäßig mit Wasser besprühen, können Sie die Luftfeuchtigkeit um die Pflanze herum erhöhen. Alternativ können Sie sie auch an feuchten Standorten wie der Küche platzieren oder sich einen Luftbefeuchter anschaffen. Sie können die Zimmerpflanze auch in der Nähe von Schalen aus feuchtem Blähton platzieren, die für mehr Feuchtigkeit sorgen sollen. Die Aglaonema kann zwar bei niedriger Luftfeuchtigkeit überleben, bevorzugt jedoch eine höhere Luftfeuchtigkeit. Die Blätter sollten regelmäßig ohne den Gebrauch von Glanzlösungen von Staub gereinigt werden.

    Giftigkeit

    Falls Sie Haustiere besitzen, sollten Sie sich sehr gut überlegen, ob Sie sich diese Pflanze wirklich holen möchten, da sie unlösliche Calciumoxalatkristalle enthält, die giftig sind. In der Regel fressen Haustiere diese Pflanze aufgrund ihres bitteren Geschmacks nicht in großen Mengen. Wenn Ihnen jedoch Symptome wie Verbrennungen und Reizungen am Mundbereich, Durchfall, Krämpfe, Ersticken, Schwellungen, Atembeschwerden usw. auffallen sollten, gehen Sie umgehend mit Ihrem Haustier zum nächsten Tiernotdienst oder zu Ihrem Tierarzt.

    Vermehrung der Aglaonema

    Der Kolbenfaden lässt sich mit Stecklingen vermehren oder indem die Pflanze beim Umtopfen geteilt wird. Die Vermehrung mit Stecklingen sollte im Sommer durchgeführt werden. Nehmen Sie hierfür einen ca. 18 cm langen Stiel mit 2-3 Blättern von der Mutterpflanze. Topfen Sie den Stiel in einen mit Blumenerde gefüllten Topf und versorgen Sie ihn mit Wurzelhormonen.

    Bei feuchter Erde bildet die Pflanze in drei bis vier Wochen Wurzeln. Es können sogar Samen zur Vermehrung verwendet werden, allerdings benötigen diese zwischen drei Monaten oder 2-3 Wochen, um zu keimen, abhängig davon wie frisch die Samen sind.

    Die Samen sollten im Februar oder März in Schalen mit leichtem Boden gesät, regelmäßig mit Wasser besprüht und schließlich mit einem Glas abgedeckt werden. Die Setzlinge sollten dann separat in Töpfe mit einem Durchmesser von 7 cm eingepflanzt werden. Allerdings wird die Steckling-Methode von den meisten bevorzugt.