Olivenbaum

Der Olivenbaum gilt als relativ neuer Trend im Bereich der Zimmerpflanzen. Er stellt keine hohen Ansprüche und hat sich daher schnell zu einem Favoriten etabliert. 

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    Es mag für viele eine Überraschung sein, zu erfahren, dass ein Olivenbaum (Olea Europaea) auch als Zimmerpflanze geeignet ist. Der Baum verfügt über ein silbriges, hellgrünes Laub, das eine elegante Aura ausstrahlt. Erwarten Sie allerdings nicht, dass Ihre Pflanze Früchte trägt, wenn sie die ganze Zeit in geschlossenen Räumen gehalten wird. Aber das Blattwerk ist Grund genug, um sich die Pflanze anzuschaffen. 

    Ein Olivenbaum kann in Innenräumen nahezu 3 Meter hoch werden. Wenn Ihre Decke hoch genug ist, dann stellt sich das nicht als Problem dar. Aufgrund der Größe ziehen die meisten es jedoch vor, in die kleine Sorte zu investieren, die nur eine Höhe von etwa 2 Metern erreicht. Wenn die Pflanze die richtigen Wachstumsbedingungen erhält, bilden sich manchmal kleine weiße Blüten, die zwar nicht lange halten, aber dafür einen wunderbaren Duft verströmen. 

    Weitere Namen

    Der botanische Name Olea Europaea ist ein ziemlicher Zungenbrecher; aus diesem Grund wird der Spitzname Olive oder Olivenbaum bevorzugt.

    Die verschiedenen Arten des Olivenbaums

    Da es diese Pflanze schon seit Tausenden von Jahren gibt, haben sich seither etliche Arten daraus entwickelt. Aber die zwei Hauptarten sind jene, die Früchte tragen und jene, die keine Früchte tragen. Zu den Sorten zählen unter anderem ‚Mission‘, ‚Arbequina‘ und ‚Manzanilla‘. 

    Die begehrteste Sorte als Zimmerpflanze ist die Miniaturvariante. 

    Wie pflegt man den Olivenbaum?

    Wenn Sie sich um Ihren Olivenbaum richtig kümmern, wird er jahrzehntelang weiterleben. Dafür müssen Sie lediglich den folgenden Pflanzenpflege-Guide befolgen. 

    Gießen

    Dieser besondere Baum mag es nicht, übermäßig bewässert zu werden. Die Kunst besteht darin, die obersten Zentimeter der Erde zu überprüfen, um sich davon zu überzeugen, dass sie trocken ist. Dann können Sie die Pflanze gießen, bis Wasser aus den Abflusslöchern am Boden des Topfes austritt. Platzieren Sie die Pflanze unbedingt in einem Topf mit großen Abflusslöchern. 

    Wie es auch bei anderen Zimmerpflanzen der Fall ist, sollten Sie die Bewässerung während der Ruheperiode, d.h. im Winter, einschränken.

    Standort

    Der Olivenbaum bevorzugt einen Standort, an dem er viel Sonnenlicht erhält. Er kann sich sowohl an direktes als auch an indirektes Licht anpassen, solange es sich um helles Licht handelt. Manchmal können Sie ihn sogar in Halbschatten stellen, solange er nicht über einen längeren Zeitraum dort verweilt. Wenn Sie also in Räumlichkeiten leben, die nur selten der Sonne ausgesetzt sind, ist der Olivenbaum nicht unbedingt geeignet für Sie. 

    Sobald die Temperatur unter 0°C fällt, müssen Sie die Pflanze reinbringen, wenn Sie sie sonst draußen platziert haben, da der Olivenbaum frostempfindlich ist. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pflanze in der Nähe eines Fensters steht, wo genügend Sonnenlicht vorhanden ist, damit der Baum gut gedeihen kann. Wenn der Olivenbaum anfängt, seine Blätter abzuwerfen, deutet dies darauf hin, dass er nicht ausreichend Sonnenlicht erhält, sodass Sie gegebenenfalls eine künstliche Lichtquelle einsetzen müssen. 

    Wenn der Frühling kommt, können Sie die Pflanze allmählich wieder nach draußen stellen, besonders wenn Sie einen schönen Platz im Freien haben, wie etwa einen Balkon oder eine Terrasse. Gewöhnen Sie die Pflanze an das indirekte Sonnenlicht und setzen Sie sie dann direkt der Sonne aus. Da Sie die Pflanze wahrscheinlich viel bewegen werden, ist es besser, sich einen leichten Behälter anzuschaffen, um sich das schwere Heben zu ersparen. 

    Da diese Pflanze ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, kann sie im Vergleich zu anderen Pflanzen trockene Luft vertragen. Daher müssen Sie sich keine großen Sorgen um die Luftfeuchtigkeit machen. 

    Pflanzenernährung 

    Eine Kaktuserde eignet sich am besten für einen Olivenbaum, da es sich um eine gut entwässernde Erde handelt. Füllstoffe wie Kies oder Styropor dienen ebenfalls als hervorragendes Abflusssystem für Ihre Pflanze. Legen Sie immer einen Teller oder eine Schale unter den Topf, damit die Wasserableitung keine Sauerei verursacht. 

    Im Frühling und Sommer können Sie den Baum zweimal im Monat düngen. Verringern Sie dies jedoch im Herbst und Winter auf nur einmal im Monat. Verwenden Sie entweder einen Zimmerpflanzendünger bei halber Stärke oder ein langsam freisetzendes Pellet, das sich langsam auflöst. 

    Wenn Sie meinen, dass Ihr Baum aus seinem bisherigen Topf herausgewachsen ist, können Sie ihn in einen etwas größeren Topf umsetzen. Die neue Erde versorgt die Pflanze mit frischen Nährstoffen und Sie brauchen sie für mindestens ein Jahr nicht zu düngen. Falls Sie der Ansicht sind, dass Sie keinen größeren Topf mehr in Ihrer Wohnung haben möchten, dann stutzen Sie den Baum mithilfe einer Handschere. Oder Sie ersetzen die obere Schicht der Erde durch frische Blumenerde. 

    Schildläuse zählen zu den Hauptproblemen, denen Olivenbäume ausgesetzt sind. Es ist bekannt, dass Schildläuse sogar sehr alte Olivenbäume zerstören können. Geben Sie Ihrem Baum daher ab und zu eine Dusche oder wischen Sie die Blätter alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch ab. Achten Sie hierbei besonders auf die Unterseite der Blätter. Wenn sich die Schildlaus erst einmal auf den Blättern festgesetzt hat, dauert es nicht lange, bis sie sich ausbreitet und den Baum zerstört. 

    Vermehrung

    Die Vermehrung eines Olivenbaums ist ausgesprochen einfach. Man benötigt lediglich eine sauber abgeschnittene Ranke, aus der eine kleine Wurzel herausragen muss. Bevor Sie die Ranke in den Topf pflanzen, müssen Sie zunächst alle Blätter abschneiden. Verwenden Sie dann einen Stock, um ein Loch in die feine Erde zu stechen. 

    Bei feiner Erde handelt es sich um weiche Erde, die sich am besten für zarte Wurzeln eignet. Setzen Sie die Ranke in das Loch in der Erde. Gießen Sie die Pflanze täglich, sofern die Erde nicht vom vorherigen Gießen noch nass ist. Besprühen Sie die Luft um die Pflanze regelmäßig mit Wasser. Diese Vorgehensweise kann etwas anstrengend sein; allerdings liefert regelmäßiges Gießen die bestmöglichen Ergebnisse bei der Vermehrung.